Geschichte

Seit dem 17. Jahrhundert werden im Wattenmeer Nordseegarnelen mit Netzen gefangen. Die Landbevölkerung fischte für den eigenen Bedarf Krabben, die als Viehfutter und Dünger genutzt wurden. Erst seit Ende des 18. Jahrhunderts wurden Garnelen gekocht und gegessen. Zunächst wurden Krabben mit Sperr- oder Schiebenetzen gefangen.

"Büsumer Krabbenfängerin" (1860)
"Büsumer Krabbenfängerin" (1860)

Erst durch den Einfluss der Industrialisierung nach Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde die Krabbenfischerei als erwerbsmäßiger Beruf ausgeführt. Durch den Eisenbahnanschluss von einigen Häfen konnten die Märkte der größeren Städte erschlossen werden. Die Konservierung der Garnelen und das Fischen von motorisierten Kuttern führten zum Aufschwung der Krabbenfischerei. Seit 1900 wird die Fischerei nur noch von speziellen Krabbenkuttern mit Baumkurren durchgeführt. Seit den 1950er und 1960er Jahren geht die Anzahl der Krabbenfischer stetig zurück.

Quellen und Links:

Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte  http://www.geschichte-s-h.de/vonabisz/krabbenfang.htm
Krabbenfischerei (Wikipedia) http://de.wikipedia.org/wiki/Krabbenfischerei

Stand: 11.04.2013