Nachhaltigkeit

Der Begriff der Nachhaltigkeit wurde schon im 18. Jahrhundert in der Forstwirtschaft geprägt: "Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann", schrieb ein sächsischer Berghauptmann schon im Jahr 1713. Heute ist Nachhaltigkeit ein Gesamtkonzept: „ Ökonomische, ökologische und soziale Entwicklungen dürfen voneinander nicht getrennt oder gegeneinander ausgespielt werden: kein dauerhafter wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Fortschritt ohne intakte Umwelt – keine intakte Umwelt ohne wirtschaftliche und gesellschaftliche Prosperität. Der Kerngedanke des Leitbildes nachhaltiger Entwicklung lautet: Auf lange Sicht darf die Weltgemeinschaft nicht auf Kosten zukünftiger Generationen leben, dürfen einzelne Gesellschaften nicht zu Lasten der Menschen in anderen Regionen der Erde konsumieren.“ (Unesco)

 

Auch im Lebensraum Wattenmeer wird versucht, das Gesamtkonzept der Nachhaltigkeit umzusetzen. Ökologische Aspekte (das Wattenmeer als ökologisch wertvoller Landschaftsraum), ökonomische Aspekte (das Wattenmeer als Wirtschaftsraum) und soziale Aspekte (das Wattenmeer als Wohn- und Lebensraum der Bevölkerung) sollen langfristig in Einklang gebracht werden. Im Wattenmeer wirtschaftlich effektiv, sozial gerecht und ökologisch sinnvoll handeln - das versucht die „international wadden sea school“ (iwss) mit ihrer Umweltbildungsarbeit zu vermitteln. Die iwss ist eine internationale Plattform für Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) für das Thema Wattenmeer.

Quellen und Links:

Stand: 11.04.2013

Leitfaden BNE im Nationalpark Wattenmeer
broschuere-leitfaden-BNE.pdf
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