Wattenmeer

Wattenmeere sind Küstenbereiche, die unter einem starken Einfluss der Gezeiten stehen. Bei Niedrigwasser (Ebbe) liegen die sandigen oder schlickigen Wattflächen frei.  Es gibt Wattenmeere auf der ganzen Welt, zb. in Korea, Mauretanien, USA, Japan, Irland und England.

Das mit Abstand größte zusammenhängende Wattenmeer weltweit befindet sich in Mitteleuropa und erstreckt sich über eine Länge von 450 Kilometern von den Niederlanden über die deutsche Nordseeküste bis nach Dänemark. Vom Festland aus reicht das Wattenmeer bis zu 40 Kilometer auf die offene See hinaus. Das Wattenmeer vor der deutschen Nordseeküste ist damit das bedeutenste Ökosystem seiner Art.

Wattenmeere werden in drei Zonen gegliedert. Das Sublitoral liegt unterhalb des mittleren Niedrigwassers und fällt somit nie trocken. Im Supralitoral befinden sich Strandbereiche oder Salzwiesen. Dieser Bereich wird nur selten überflutet. Die eigentlichen Wattflächen liegen im Eulitoral, also Bereiche die bei Hochwasser überflutet sind und bei Niedrigwasser trocken fallen.

Sandwatt vor Westerhever
Sandwatt vor Westerhever
Strandkrabbe mit Seepocken
Strandkrabbe mit Seepocken

Quellen und Links:

Wattenmeere (Wikipedia)                  

http://de.wikipedia.org/wiki/Wattenmeer#Wattenmeere_weltweit
Wattenmeer (Planet Wissen)
http://www.planet-wissen.de/natur_technik/meer/wattenmeer/

Stand: 11.04.2013