Nutzungen

Das Wattenmeer wurde schon seit jeher vom Menschen genutzt. Jagd, Schafhaltung sowie Fischerei existieren hier schon seit Jahrhunderten. Tourismus und Erdölförderung sind vergleichsweise junge Nutzungen des Wattenmeers.

Um das Leben der Menschen an der Küste zu schützen, werden hier seit Jahrhunderten Deiche gebaut. Insgesamt verfügt die deutsche Wattenmeerküste über 350 Kilometer Landesschutzdeiche.

 

Für die Fischerei hat das Wattenmeer eine besonders große Bedeutung. Gewerbliche Fischerei findet hier vor allem auf Miesmuscheln und Krabben, im Außenbereich des Wattenmeers auch auf Plattfische,     statt. Die Landwirtschaft nutzt das Wattenmeer ebenfalls. In den Salzwiesen weiden Schafe, Hausgänse und manchmal sogar Rinder.

 

Außerhalb der Nationalparks ist die Jagd auf Wasservögel erlaubt. Seid 1974 dürfen Seehunde im Wattenmeer nicht mehr gejagt werden. Das Wattenmeer ist für die Schifffahrt ein äußerst anspruchsvolles Seegebiet. Sandbänke, Strömungen und die geringe Tiefe stellen Gefahren dar. Wichtige Zufahrtswege zu großen deutschen Häfen (Hamburg, Bremerhaven) führen durch das Wattenmeer.

Strandnutzung in St. Peter-Ording
Strandnutzung in St. Peter-Ording
Muschelfischer
Muschelfischer

Beweidung der Salzwiesen
Beweidung der Salzwiesen
Kitesurfer im Wattenmeer
Kitesurfer im Wattenmeer

Quellen und Links:

Nutzungen (Nationalpark Wattenmeer)
http://www.nationalpark-wattenmeer.de/sh/nationalpark/nutzungen
Nutzungen und Einfluss des Menschen (IKZM)
http://www.ikzm-d.de/inhalt.php?page=145,2969 

Stand: 11.04.2013